Das Ideal

Wir sind,
Trotz dem was wir erlangen,
In unsrem Leben gefangen,
Getriebne des eigenen Zorns
Erfolg unsre Maske des Glücks
Die faden Siege,
Die wir dennoch verlorn

Was einst
Durch unsre Hoffnung getragen,
Über alle Zweifel erhaben,
Symbol für eine bessere Welt,
Ist jetzt durch banales entweiht,
Der hehre Götze
Durch den Alltag entstellt.

Und nun,
Da alle Wunden geschlagen,
Alle Schmerzen ertragen,
Da das Leben uns endlos verrinnt
Bleibt nichts als die Kälte der Nacht
Und grauer Nebel,
Der mich leise umfängt.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in l'art pour l'art. Fügen Sie den permalink zu Ihren Favoriten hinzu.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.